Es geht wieder los!

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So, da bin ich wieder. Habe soeben, etwas verspätet, das Thema Datenschutz verarbeitet. Und nun darf ich endlich aufschreiben, was mir auf der Seele brennt.

Kurzum: Es geht wieder los!!! Wir hibbeln!

Hach, ich sag Euch: Was bin ich wieder aufgeregt! Habe völlig vergessen, wie nervenaufreibend so eine Hibbelphase sein kann. Derzeit befinden wir uns im ersten Übungszyklus, wenn man es denn so nennen mag. Dass es geklappt hat, glaube ich zwar nicht. Aber ich bin glücklich, dass ich den Herzfreund schlussendlich zu Baby Nummer 2 überreden konnte. Jetzt heißt es nur noch warten und hoffen, dass das Schicksal es erneut gut mit uns meint.

Ein Baby, hach. Es wäre so schön. Höchste Zeit, oder? Unser Knirps wird im August ja schon 3 Jahre alt. Aber irgendwie fühlt es sich (erst) jetzt einfach richtig an, nicht nur für mich, sondern für uns als Familie. Der Kleine ist auch furchtbar süß, redet ab und an von einem Geschwisterchen (hat er aus dem Kindergarten) und ich denke, der Zeitpunkt wäre perfekt. Wenn es den perfekten Zeitpunkt überhaupt gibt, wir werden sehen, jetzt muss es ja erst einmal klappen.

Meine Zyklus-App sagt mir, dass nächste Woche die Periode ansteht. Ich überlege die ganze Zeit, wie das in der letzten Schwangerschaft war. Ab wann ich etwas bemerkt habe. Und ich meine, mich zu erinnern, dass ich ziemlich früh, noch vor dem Test, ein auffälliges Brustspannen lokalisierten konnte und auch den Eisprung deutlich gespürt habe. Das war/ist nun leider nicht der Fall.

Aber wir haben ja keine Eile. Wir warten auf Dich, kleiner Mensch!

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Dieser Moment

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…am Morgen, wenn das Kind zum ersten Mal sagt: “Ich hab Dich lieb.“ Und Dir dann ein Küsschen gibt.

Hach. Fast schöner als die Royal Wedding.

Apropos, wer fährt 13 Uhr, pünktlich zu Beginn der Trauung, in einen 8 km langen Autobahntunnel ohne vernünftigen Radioempfang?! Genau.

Aber es kann ja nicht nur tolle Momente geben.

Wunschname

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Der beliebteste Jungenname im letzten Jahr war Maximilian. Ein wunderschöner Name, wie ich finde.

Ich muss immer dabei denken, dass – wenn es nach mir gegangen wäre – unser Kleiner mit Zweitnamen so gehießen hätte. Noch heute hätte mir das sehr gefallen, gerade in Kombination mit dem Erstnamen.

Aber nun ja, da konnte ich mich leider nicht durchsetzen. Stattdessen hat unser Bub gar keinen Zweitnamen (einen “Ersatz“ für Maximilian wollte ich nicht).

Mit dem Wunschnamen ist es eben so eine Sache. Er muss meines Erachtens beiden gefallen. Und so gibt es bei Familie Wirbel keinen Verlierer. Nur einen Maximilian weniger.

Ein Kind ist kein Kind

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“Ein Kind ist kein Kind“, habe ich in letzter Zeit oft gelesen. Und fühlte mich als Mama eines (Noch-)Einzelkinds ein bisschen abgewertet. Aber ist nicht doch etwas Wahres dran?

Zum Beispiel heute: Ich sitze mit meinem Kleinen im Auto vor dem Einkaufscenter (er ist eingeschlafen), stürze mich dann gleich ins Vergnügen und frage mich: Geht das überhaupt, einkaufen mit 2 kleinen Kindern? Also, gehen wird es wohl schon, aber wie stressresistent muss man dafür sein? 😬

Oder muss ich mich mit Kind 2 einfach umorganisieren? Den Herzfreund einkaufen schicken, die Kinder “aufteilen“ und die Dinge z. B. nur mit Baby am Vormittag erledigen etc. Und: Wie machen das Eltern mit 3 oder mehr Kindern eigentlich???

Wahrscheinlich bin ich einfach noch nicht erprobt, und das kommt dann später von ganz allein. Mir fehlt vielleicht einfach die Vorstellung. Aber durch den Kopf geht es mir immer mal wieder, wie einfach es doch mit nur einem Kind ist. Noch dazu mit unserem “Anfängerbaby“.

Wie das wohl wird, mit einem Geschwisterchen? Ich bin gespannt, ob ich den Spruch dann bestätigen kann, wenn es soweit ist…

Entscheidung?

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Heute war er nun, der Tag der Tage: das Vorstellungsgespräch stand auf dem Plan. Neuer Job, ich komme!??

Wohl eher nicht, ich nehme es gleich vorweg. Die Stelle bietet null Entwicklungsmöglichkeit (“Wenn dann, mit anderen Aufgaben, aber alle Stellen sind besetzt.“), ist total unterbezahlt und Arbeit an Feiertagen und Wochenenden steht auch noch an. Davon mal abgesehen, dass es genau meine Branche ist, bietet es damit keine Vorteile zu meiner jetzigen Position. Ich kann es also gleich lassen…

So richtig unglücklich bin ich darüber nicht. Jetzt weiß ich wenigstens, woran ich bin und was ich nicht will.

Und da ist auch noch diese kleine, leise Stimme: Wenn es nicht klappt, dann probieren wir es mit Baby Nummer 2! So war zumindest der Plan.

Hach. Hormoooone. Heute früh kam hier auch passenderweise ein Babyfoto eingeflattert (2. Kind meiner Freundin), und ich fragte mich mal wieder: War das ein Zeichen? Ist das die Entscheidung?

Ich bin dann mal den Herzfreund überzeugen…

Risiko Kinderwunsch

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Gestern bei der neuen Hausärztin wurde mir wieder einmal bewusst, welch Glück wir hatten, nach dem problematischen Verlauf der Schwangerschaft mit gleichzeitiger Medikamenteneinnahme ein gesundes Kind in den Armen zu halten. Und ich frage mich: Gehe ich zu leichtfertig damit um?

So fragte mich die Ärztin nach Erkrankungen beim Kind und ich erzählte von den Anpassungsstörungen des Knirpses bei der Geburt, als wäre es ganz normal. Aber ist es das? Haben nicht wir dieses Risiko billigend in Kauf genommen, einfach weil wir uns so sehr ein Baby wünschten?

Sicherlich konnte man gewisse Dinge nicht vorhersehen, und am zwischenzeitlichen Geburtsstillstand könnten die Anpassungsstörungen ebenfalls gelegen haben, aber: Dies wäre ja bei Kind Nummer 2 nun anders! Wir haben das Wissen um eine mögliche Wiedererkrankung der Mutter, es ist ein Risiko, erneut ein Kind auszutragen.

Wie begegnet man dem Risiko Kinderwunsch? Sich einfach kein Kind mehr wünschen? Ich glaube, jede Frau kann nachvollziehen, wie schwer diese Entscheidung fallen würde. Und ist eine Schwangerschaft, z.B. auch im höheren Alter, nicht immer ein Risiko?

Zumindest meine neue Hausärztin kann den erneuten Kinderwunsch nachvollziehen, das konnte ich ihrer Wortwahl entnehmen. Ich kann es demzufolge besser machen als damals und soviele Ärzte wie möglich mit in das Thema einbeziehen. Selbstfürsorge, den Behandelnden Impulse geben, gut recherchieren und die Erfahrungen der ersten Schwangerschaft und Geburt einfließen lassen sind meine obersten Ziele.

Ich möchte es diesmal nicht auf die leichte Schulter nehmen. Dazu ist mir die Gesundheit von Mama und Kind zu wichtig. Aber es ist, was es ist: ein Risiko.

Drei Buben

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Wer mich kennt, weiß, dass ich mir früher immer 3 Kinder gewünscht habe, und zwar am liebsten 3 Buben! Ziemlich untypisch für eine Frau, zumindest habe ich das oft gehört, aber ich bin “nur“ mit Jungs aufgewachsen und dementsprechend wohl ein bisschen geprägt. 😁

Auf jeden Fall hatte ich sie heute daheim, die 3 Buben. (Die Zwillingsfreundin war zu Besuch mit ihren beiden.) Herrlich! Ein richtig wilder Haufen, ich sage Euch, da weiß man abends, was man getan hat.

Lustigerweise gibt es in unserem Kindergarten gleich 2 Mamis mit jeweils 3 Jungs, in kürzestem Abstand. Ich bewundere sie tief und innig, es ist echt eine Aufgabe, wobei das vielleicht nicht am Geschlecht liegt, sondern allgemein am geringen Altersabstand.

Für den Herzfreund stehen leider 3 Kinder nicht zur Diskussion, davon mal abgesehen, dass unser Haus es nicht hergibt. Ich bin nicht (mehr) traurig darüber, vielleicht wären 3 Kinder ohnehin eine ganz schöne Hausnummer ohne Familie in der Umgebung.

Aber ich genieße so Tage wie heute, wenn das Haus voll und es so richtig trubelig ist. Mit 3 zauberhaften Buben und ihren Mamis, die sich so richtig gefreut haben, sich wiederzusehen. ❤

Was mir fehlt

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…ist nicht nur ein zweites Baby. Ich habe vollstes Vertrauen, dass dieser kleine Mensch zu uns kommen wird, irgendwann, wenn es so weit ist. Das Fehlen dieses Glücks ist sozusagen eine Momentaufnahme, wenn es sich auch manchmal anders anfühlt, viel tiefer geht.

Was mir aber für immer fehlen wird, ist eine positiv erlebte erste Schwangerschaft. Neulich beim Nachlesen ist es mir erst wieder bewusst geworden: mir fehlen 2 ganze Monate! Und auch der Rest der Schwangerschaft war geprägt durch Unsicherheit, negative Gedanken und Ängste.

Ich hatte im wahrsten Sinne des Wortes keinen Kopf, mir darüber Gedanken zu machen, ob ich alle möglichen Untersuchungen machen lassen wollte oder nicht. Auch die Frage, wie ich es wem sage, ob ich etwas Kleines bastele für enge Verwandte oder wann ich es auf Arbeit mitteile, stellte sich mir gar nicht erst. Geschrieben habe ich zwar erst vermehrt, aber nicht so, wie es sein sollte, nicht unbekümmert, verliebt oder glückselig. Und irgendwann gar nicht mehr, zumindest nicht hier.

Jetzt, wo ich oft über ein zweites Kind nachdenke und bei anderen Neumamas und Baldmamas mitlese, wird mir klar, wieviel ich eigentlich verpasst habe. Ich möchte mich nicht grämen, das nicht, denn ich bin dankbar, dass wir am Ende der Berg- und Talfahrt ein gesundes Baby in den Armen halten konnten. Aber in mir keimt der Wunsch auf, auch eine glückliche Schwangerschaft zu erleben, selbst “guter Hoffnung“ zu sein, mit allem, was dazu gehört.

Nur, ob ich das jemals erlebe, weiß ich nicht. Die Gefahr, dass mich auch eine zweite Schwangerschaft psychisch außer Gefecht setzt, ist nunmal da. Ich habe Angst davor, wie es sein wird.

Und über allem liegt die große Sehnsucht.

Glückstag?

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Der heutige Tag war ziemlich ereignisreich, zumindest der Nachmittag. Und ich frage mich jetzt: War das ein Glückstag?

Zunächst war es ein Donnerstag wie jeder andere, ein guter Tag, denn an Donnerstagen arbeite ich nur 4 Stunden. Mal wieder ging mir im Büro durch den Kopf, wie stupide doch viele meiner Arbeiten sind – nicht total ätzend, denn mitunter mag ich die Gewohnheit, aber eben langweilig. Und der schönste Teil des Arbeitstages war wieder einmal das Heimfahren. (Seit Neuestem mit dem Fahrrad, zumindest das ist grandios!)

Zuhause fegte ich ein wenig durch das Haus, las, bereitete mir ein leichtes Mittagessen zu und holte schließlich den Knirps ab. Ich hatte mir vorgenommen, mit ihm bei der Hausärztin des Herzfreundes vorbeizulaufen und nach einem Termin für mich zu fragen. Soweit so gewöhnlich.

Was ich nicht erwartete, war die netteste Ärztin überhaupt, die uns gleich eine Sitzgelegenheit bot und sich Zeit nahm, meine Eckdaten inkl. kurzem Lebenslauf aufzunehmen. So interessiert und freundlich, wie ich es bei meinem vorherigen, fiesen Hausarzt gar nicht gewohnt war. Und mir für Montag gleich einen Termin gab.

Und währenddessen? Klingelte mein Handy. Ich rief auf dem Heimweg zurück, und was soll ich sagen: Ich habe ein Vorstellungsgespräch!!! Für die einzige, noch offene Bewerbung, einen Teilzeitjob in der Branche, in der ich studiert habe, mit mehr Kontakt zu Menschen, (noch) kürzerem Arbeitsweg und hoffentlich erfüllenderen Aufgaben. Das werde ich nächste Woche erfahren.

Ein denkwürdiger Tag, ich bin noch ganz aufgeregt und werde jetzt erstmal ganz tief durchatmen. Denn eins ahne ich jetzt schon: Bekomme ich den Job, rückt das Projekt Baby 2.0 wohl doch noch etwas nach hinten…

Kluge Ratschläge

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Wenn man ein Kind hat, bekommt man so allerhand kluge Ratschläge zu hören. “Also ich würde ihn ja auf die Seite legen!“ (Babys Kopf drohte sich leicht zu verformen), “Setz ihn ruhig aufs Töpfchen!“ (Baby konnte gerade selbstständig sitzen), “Wozu braucht er denn noch einen Schnuller?“ etc. pp. Wenn ich es mir richtig überlege, ging das sogar schon in der Schwangerschaft los mit den Kommentaren.

Nicht immer sind derartige Bemerkungen unerwünscht. Manchmal, z.B. in der Krabbelgruppe, habe ich mich durchaus gern mit anderen/erfahreneren Müttern ausgetauscht und den ein oder anderen Ratschlag auch angenommen. Wie ich feststellte, braucht es manchmal diesen “Funken“, um seine Ansichten als Mama zu hinterfragen – und das Baby ggf. ein bisschen anzustupsen in seiner Entwicklung.

Was ich nicht mag, sind die ständig auf die gleiche Weise vorgetragenen Erziehungsratschläge meiner Mama (zur Zeit: “Ich würde die Windel weglassen“ in sämtlichen Variationen) oder anderer Personen. Meine Strategie dagegen: Auf Durchzug schalten. Und gar nicht darauf eingehen. (Das mit der Windel hatte ich eh vor.) Schließlich möchte man keinen Streit vom Zaun brechen und das Prinzip “Lass die Leute reden“ bewährt sich meiner Erfahrung nach einfach am besten.

Einen interessanten Kommentar lieferten heute allerdings zwei meiner Kolleginnen, und zwar unisono “Wenn ich noch einmal die Wahl hätte, würde ich nicht heiraten“! 😱 Mit dem wohlwollenden Hinweis, sich diesen Wunsch genau zu überlegen. Und ich so: Wie bitte??

Hier die einleuchtende Erklärung: “Es ändert sich eh nichts. Du bekommst weniger Geld (Steuerklasse) und der Mann wird höchstens noch fauler!“ 😁😁😁 Ich hab geguckt wie ein Auto.

Dreimal darf man raten, wer jetzt hiersitzt und auf einmal gar nicht mehr so wild ist aufs Heiraten. Hmpf. Soviel zum Thema Durchzug!