Ein Albtraum

Schlagwörter

, , ,

Stell Dir vor, Du feierst den 1. Geburtstag deines Kindes, im kleinsten Kreis. Nur zu viert, inklusive seinem großen Bruder, von dem man denken könnte, dass er Geburtstag hätte, so wie er beim Auspacken der Geschenke „hilft“.

Wie schon beim großen Bruder lautet das Motto für den 1. Geburtstag „Regenbogen“. Du hast die entsprechende Deko wieder hervorgekramt, ein paar Dinge dazu bestellt und ein anderes Regenbogenkuchenrezept ausprobiert, das dem Geburtstagskind hervorragend schmeckt!

Du wolltest Deiner Kleinen einen ruhigen Tag gönnen, die Exklusivzeit mit ihr genießen, sie beobachten und Dir selbst „nicht zu viel Stress“ um die Feierei machen, um dann am Tag darauf in die Heimat zu den Großeltern zu fahren, und „mit allen“ zu feiern.

Du beschließt mit Deinem Verlobten und Papa der Kinder den Nachmittag, den Geburtstagsnachmittag, im Indoorspielplatz zu verbringen und hast eine wunderbare Zeit. Das Handy nutzt Du allenfalls um zu fotografieren.

Auf dem Nachhauseweg erhältst Du einen (erneuten) Anruf von Deiner Tante. Du gehst gut gelaunt ran, teilst jedoch sofort mit, dass das Geburtstagskind selig auf dem Rücksitz schläft (und demzufolge nicht persönlich gratuliert werden kann).

Du erfährst, dass Dein Papa, und Opa der Kinder, sich in diesen Stunden das Leben genommen hat.🌈

Wann wachst Du auf?!?!?!

Tschüß, Eisprung!

Schlagwörter

, , , , , ,

Entspanntheit hin oder her, tief im Inneren hätte ich mir ein „Valentinsbaby“ mehr als gewünscht! Das kann man ruhig mal so festhalten.

Aber irgendwie sollte es wohl nicht sein. Die fruchtbaren Tage sind vorbei, das spüre ich, und das Wälzen zwischen den Laken war aufgrund permanenter „Störungen“ durch meine Tochter einfach nicht zielführend. Hier mag wohl nicht nur der Papa kein Geschwisterchen mehr.😬

Es ist so anstrengend! Der heimliche Kinderwunsch, das gespielt Lässige gegenüber dem Partner, das Rätselraten um den Eisprung (die Ovulationstests und ich sind bisher keine Freunde), das Aufrechterhalten der Libido bei echt erschwerten Bedingungen (siehe oben), einfach alles! Ich mag nicht mehr!

Ja, ich weiß, „neuer Zyklus, neues Glück“, aber gerade bin ich ziemlich niedergeschlagen…

Alles hat seine Zeit

Schlagwörter

, , , , ,

Der Vorteil am jahrelangen Bloggen ist ja, dass man beim Lesen „alter“ Blogbeiträge so herrlich in vergangene Zeiten schlüpfen kann, sich zurückdenken und -fühlen kann – etwas, das Fotos oder Videos einem nur bedingt erlauben, zumal man von visuellen Eindrücken doch auch geblendet wird.

Durch Zufall stieß ich neulich auf einen Blogbeitrag zum Thema Namensgebung, in dem ich sämtliche Namen festhielt, die unser Baby aus irgendwelchen Gründen nicht bekommen konnte (zu alt, zu biblisch, zu herrschaftlich, zu fantasievoll usw.)

Und wisst Ihr, was mich aus heutiger Sicht – ca. 6/7 Jahre später – verblüfft? Namen, die ich damals ausgeschlossen habe (Theodor, Yuna), höre und lese ich heute doch recht häufig!

Scheinbar hat alles seine Zeit. Es zeigt mir: Ich muss nicht ständig darüber sinnieren, wie unser drittes Kind einmal heißen könnte! Wenn es soweit ist, und die Zeit reif, kann schließlich ohnehin alles anders sein!

In meiner Hand

Schlagwörter

, , , , ,

Neulich stieß ich beim Stöbern in der Bloggerwelt auf einen Kommentar, der mich sehr zum Nachdenken gebracht hat. Ich musste gleich einen Screenshot machen. Sinngemäß lautete er wie folgt:

Wir holen das in unser Leben, was wir wollen. Sicherlich hat man auf manche Dinge, wie Krankheiten, keinen Einfluss. Aber auf den Umgang damit!

Ich muss gestehen, dass mich das sehr triggert! Wer mir schon länger folgt – und das werden im Prinzip nur meine Freundinnen sein, die sich eventuell auf die Seite hier verirren – weiß, dass auch ich mein Päckchen zu tragen habe (gesundheitlich).

In den letzten Monaten gab es nun 2 kurze/mehrtägige Phasen, in denen „der Motor nicht rundlief“, ins Stottern geriet, das ganze System ins Wanken brachte, wie es meine Ärztin so treffend zu umschreiben wusste.

Irgendwie beruhigt es mich aber zu lesen, dass ich es letzten Endes doch in der Hand habe! Ich kann sein, wie ich sein möchte.🍀

Und so nehme ich mir die Zeit, mich erst einmal um mich zu kümmern, Abstand von Menschen zu nehmen, die mir Energie rauben und ja, auch den Kinderwunsch ein Stück weit zu „entpriorisieren“ – um die Dinge mit gewohntem Tatendrang zurechtzurücken.

Denn mal ehrlich, ich habe keine Zeit für irgendwelches Krankheitsgedöns, ich hab‘ hier ein Baby zu planen.🤗😉

Kontrolle ist besser!

Schlagwörter

, , ,

Da ich meinem Glück ein bisschen auf die Sprünge helfen möchte, habe ich entschieden: Diesmal wird der Eisprung „kontrolliert“. Die wenigen Möglichkeiten, die sich durch Familienbett, Müdigkeit, Stimmung etc. ergeben, müssen optimal gesteuert werden!

In den letzten Schwangerschaften habe ich mich mit diesem Thema nicht befasst, mal abgesehen von der Zyklus-App, in die ich meine Periode eintrug und die ja eine ungefähren Überblick über die fruchtbare Zeit vermittelt.

Theoretisch könnte ich es auch weiter so handhaben und zusätzlich einfach nur meinen Körper beobachten (Symptome, Zervixschleim etc.) – im letzten Zyklus hat dies verblüffenderweise gestimmt!💪🏻

Aber wisst Ihr was? Ich habe richtig Lust darauf, sämtliche Geschütze aufzufahren! Das wird ein Spaß!

Wie gut, dass ich seit Neuestem eine Hibbelpartnerin mit reichlich Erfahrung in Sachen Ovulationstests habe! Und natürlich darf hier jeder gern kommentieren und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen!🤗

Hier nun der 1. Ovulationstest, der Beginn einer Testreihe „zur Probe“ sein wird:

ZT 10 (06.02.2020): um die Mittagszeit

Vertrauen ist gut

Schlagwörter

, , , , , , , ,

Mag sein, dass ich der labilere Part in der Beziehung mit dem Herzfreund bin, aber ich habe mittlerweile vollstes Vertrauen darin, dass mein „geheimer Babyplan“ aufgehen wird. Der Herzfreund hat keine Chance!😜

Glaubt mir, wir sind weit von der perfekten Beziehung entfernt, haben in 11,5 Jahren schon die ein oder andere Krise gemeistert (die meist mit Schwangerschaft oder Baby einherging, oh weh). Dazu kommt, dass wir nicht nur vom Sternzeichen her wie Feuer und Wasser sind. Es rappelt also immer wieder im Karton! (Erst gestern näherten wir uns nach 3 Tagen Entfremdens und „Nicht-mehr-miteinander-Redens“ wieder an – so ist es manchmal…) Doch die Liebe ist da!♥️

Der Herzfreund sieht sich gern als das Familienoberhaupt, und ich lasse ihn in dem Glauben – wenn’s hilft!? Ich übe mich jedoch kräftig im Fädenspinnen, wäre doch gelacht! Die Strategie habe ich mittlerweile geändert, da mir klarer geworden ist, warum ich eigentlich ein drittes Kind will. Dazu ein anderes Mal mehr.

Es könnte natürlich auch sein, mag mancher denken, dass es aus anderen Gründen nicht klappt mit dem Baby (das Alter, das Stillen, fehlendes Glück, fehlende Fügung, etc. pp.). Natürlich! Dann ist es so und ich schmiede einen neuen Plan, z. B. in puncto Karriere. Wäre im Prinzip auch nicht verkehrt.

Es kommt, wie es kommen soll! Ich habe vollstes Vertrauen. Und das ist die Hauptsache!🍀

Warum unbedingt ein drittes Kind?!

Schlagwörter

, , , , , , , , , , , ,

Immer öfter werde ich mit der Frage konfrontiert, warum es denn unbedingt ein drittes Kind sein muss?! Tja, gute Frage! Wie soll man das erklären?

10 Wochen nach der Geburt des Babymädchens beantwortete ich es mit dem Standardargument („Hier fehlt noch jemand.“) Aber, und das verstehe ich, ist dem Herzfreund zu abstrakt. Man könne sich seiner Meinung nach genauso gut einen Hund anschaffen.

Auch das Argument „Ich wollte schon immer 3 Kinder, schon als Jugendliche“ ist doch Quatsch. Gänge es hier um die Erfüllung meiner Jugendträume, hieße meine Tochter jetzt Mia Malaika Leila! (Kein Scherz!😂)

Und ist es nicht die Schwangerschaft und Neugeborenenzeit, der ich am meisten hinterhertrauere, warf die Herzfreundin ein (und nannte es so treffend den „Gefühlsrausch“)?! – „Aber das Baby wird auch groß“, würde der Herzfreund sagen, „und dann braucht es Platz!“

Was ist es also, das mich an dem „geheimen Babyplan“ festhalten lässt?! Ich glaube, mir wird es langsam klar.

Durch nichts bin ich so gewachsen, wie durch meine Kinder. Beruflich habe ich meine Erfüllung (noch) nicht gefunden, das mag da mit hineinspielen. Aber auch die Sinnsuche hat mit der Geburt meiner Kinder ein Stück weit ein Ende gefunden!

Ich genieße die Zeit mit meinen Kindern soooo sehr! Und das liegt nicht am Alter (ich könnte Euch gar nicht sagen, ob 4 oder fast 1 das schönere Alter ist)! Ich freue mich außerdem auf das, was da noch kommt, die immer tiefgründigeren Gespräche mit meinem Sohn, die mehr und mehr miteinander spielenden Geschwister etc. Die Zwillingsfreundin, die mir um 3,5 Jahre voraus ist, hat mich da total in vorfreudige Stimmung gebracht!

Sicherlich würde ich mit Freude noch einmal den Babymoon erleben wollen! Und die Zeit, „wenn die Kinder so klein sind“, durch Nummer 3 noch ein Stückchen verlängern! Alles richtig!

Aber ich könnte mir für mich, für uns als (Eltern-)Paar, keine schönere Aufgabe und interessantere Herausforderung vorstellen, als ein weiteres Kind – als eines von dreien♥️ – durch sein Leben zu begleiten.

Das schreit doch nach Murphy!

Schlagwörter

, , ,

Man sehe sich meine letzten Beiträge an, das Gedankengekreise, das Unentspannte („Hat es geklappt? Bitte lass‘ es geklappt haben!“) – das schreit doch geradezu nach Murphy, oder?!

Man stelle sich den gestrigen Tag vor. Ich hatte vorgestern in aller Schnelle Ovulationstests online bestellt, in der Hoffnung, die würden irgendwas NachEisprungfruchtbares anzeigen. Keine Ahnung, ob die das können, bin da Neuling!

Jedesfalls sollte die Sendung gestern zwischen 13-17 Uhr ankommen. Ich vorsorglich seit morgens nicht mehr auf Toilette, um konzentrierten Urin zu erzeugen? (Machte das Sinn? Keine Ahnung, hahahaaa.) Tigerte rum, hielt an usw. – eine denkbar unwürdige Situation!😝

16:50 Uhr klingelt es, die Post! Schnell ins Badezimmer, mit Baby natürlich, Glücksbecher geholt, Baby abgesetzt, fixfix gemacht, denn die Männer sollten gleich heimkommen und nichts mitbekommen.

Setze mich hin, Drache gelandet. Na danke, auch!

Wenn, ja wenn

Schlagwörter

, , , , , ,

Oh man, das Gedankenkarussell dreht sich unaufhörlich. Mal abgesehen von der Sorge um meine derzeit kranke Tochter, umkreist mich permanent die Frage: „Könnte es am Sonntag geklappt haben?“

Dafür spricht eigentlich nur die längere Zyklusdauer der letzten 2 Zyklen (den einzigen bisher nach der Geburt des Babymädchens). Wenn, ja wenn der Zyklus diesmal wieder 44 Tage hätte – wie im Vormonat – bestünde eine Chance, dass der Eisprung in etwa die Zeit fiel.

Das ist aber leider auch das Einzige. Zervixschleim sowie die üblichen „Vorboten“ auf die Periode, die ich vor ein paar Tagen erspürte, sprechen eine andere Sprache.

Mist!